Tröpfchenweise ein Hochgenuss
Er schmeckt tiefsüß und dicht, mit einer Süße, die eher an Sirup als an Wein erinnert. Dieser Stil gehört zur Kategorie der edelsüßen Sherrys aus Pedro Ximenez, und innerhalb davon zählt er zu den sehr konzentrierten Vertretern.
Die Süße kommt nicht von einem Dessertwein-Gerüst aus Säure, wie du es von einer Spätlese kennst. Sie trägt den Wein allein. Mit 17 % vol hat er außerdem spürbar Wärme, die der Süße Halt gibt und sie nicht klebrig wirken lässt. Der Ausbau in Holzfässern nach dem Solera-Prinzip sorgt für einen gleichbleibenden Hausstil statt eines Jahrgangscharakters. Wer die Flasche öffnet, bekommt also einen Blend, keine Momentaufnahme.
Wer ihn gekauft hat, lobt vor allem die intensive Süße und die vielschichtigen Aromen. Eine Stimme vermisst etwas mehr Frucht und Rundung.
























































































